Palais Beauvryé

Palais Beauvryé am Pariser Platz, Berlin 1920
Palais Beauvryé, Sitz der französischen Gesandtschaft am Pariser Platz, Berlin 1920
© Bildarchiv Foto Marburg

Das Palais Beauvryé wird 1737 vom preußischen Generalmajor Bernhard von Beauvryé erbaut, 1737 wieder verkauft. 1741 erwirbt es der preußische Hofbankier David Splitgerber. 1835 mietet sich die französische Gesandtschaft im Palais Beauvryé, Pariser Platz 5, ein. Sie erwirbt das Palais 1860. 1871 wird es vollständig im Stil der Zeit umgebaut.

Von 1828 bis 1930 erfolgt ein weiterer Umbau: Die Fassade des Palais wird mit Schmuckelementen im Stil des vorrevolutionären Klassizismus (Louis-XVI-Stil) versehen.

Palais Beauvryé am Pariser Platz 5
Französische Gesandtschaft am Pariser Platz 5 (Palais Beauvryé), Berlin 1920
© Bildarchiv Foto Marburg

Palais Beauvryé, Detail der Fassade
© Bildarchiv Foto Marburg

Im November 1943 brennt das Gebäude nach einem Bombenangriff der Alliierten vollständig aus, nur sein Mauerwerk mit dem Fassadenschmuck bleiben nach dem Brand stehen.
Als die DDR 1960 das Grundstück enttrümmern lässt, verschwindet auch das Palais der alten Randbebauung des Pariser Platzes. Das Grundstück wird mit dem Pariser Platz Teil des Grenzstreifens. 2003 bezieht die Botschaft Frankreichs den von Christian de Portzamarc entworfenen neuen Botschaftsbau an angestammter Adresse, Pariser Platz 5.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Demps, Laurenz (1995): Der Pariser Platz, Berlin DNB

StandortPariser Platz 5
Erbaut1737
Zustand
  • zerstört 1943
  • enttrümmert 1960
Nutzer
  • Generalmajor Bernhard von Beauvryé
  • preußischer Hofbankier David Splitgerber
  • Französische Botschaft
Ensemble
NachfolgerFranzösische Botschaft
AuftraggeberBernhard von Beauvryé