Neue Reichskanzlei (von Albert Speer)

Die Neue Reichskanzlei in der Voßstraße, 1939
Die Neue Reichskanzlei in der Voßstraße, 1939
Bundesarchiv, Bild 146-2005-0073 / Fotograf: Unbekannt; Lizenz CC-BY-SA 3.0

Anfang 1936 endet das heimliche, vor der Öffentlichkeit versteckte Bauen im Garten der Reichskanzlei. Albert Speer (1905–1981) bekommt den Auftrag, eine neue Reichskanzlei zu bauen. Sie soll den Herrschaftsanspruch des nun nationalsozialistischen Deutschlands klar erkenntlich machen.

Ministerien in der Voßstraße bis 1932, Ausschnitt aus dem Film „Die Voßstraße“
© Christoph Neubauer

Die unter Bismarck errichteten ersten Gesandtschaften der deutschen Länder – die Bayerische Gesandtschaft anschließend an das Reichsjustizamt, die Württembergische Gesandtschaft, die Sächsische Gesandtschaft werden ab 1934 mit der Gleichschaltung der Länder nicht mehr benötigt und können so anders genutzt werden.

Bis 1937 gibt es den Plan, das Bauvorhaben „Erweiterungsbau der Reichskanzlei“ allein auf den bereits dem Deutschen Reich gehörenden Grundstücken Voßstraße 2–5 zu errichten. Doch ab 1937 will Hitler die Erweiterung der Reichskanzlei über die gesamte Länge von über 400 Metern der Voßstraße vornehmen lassen.

Bereits 1937 hat Albert Speer das Grundkonzept der Raumaufteilung und der Fassadengestaltung weitestgehend erarbeitet. Anlässlich der 700-Jahrfeier Berlins werden erste Modellfotos des Erweiterungsbaus der Reichskanzlei veröffentlicht. Die Gliederung der drei wesentlichen Bauteile Präsidialkanzlei, Führerbau, Reichskanzlei sowie der Ehrenhof stehen zu dieser Zeit schon fest. Jedoch weichen die Modelle teils erheblich von dem später Gebauten ab.

Den offiziellen Bauauftrag erhält Speer erst am 11. Januar 1938. Zu dieser Zeit hat Speer bereits Pläne für eine Neue Reichskanzlei gegenüber dem Reichstag ausgearbeitet. Da diese Reichskanzlei aber erst in den 1950er Jahren fertiggestellt werden soll, will Hitler nun schnell eine Lösung. Die Präsidialkanzlei und die Reichskanzlei benötigen neue Räume und noch wichtiger sind für Hitler die neu zu schaffenden Repräsentationsräume im Führerbau des Erweiterungsbaus.

Der Bau musste sofort beginnen, denn Hitler will im Januar 1939 bereits den Neujahrsempfang dort abhalten, den er zuvor aus Platzmangel im alten Reichspräsidentenpalais abhielt.

Bis Januar 1939 entsteht eines der architektonisch umstrittensten Gebäude der Welt.

Neue Reichskanzlei, Berlin 1940
Neue Reichskanzlei, 1940
Bundesarchiv, Bild 183-R89708 / Fotograf: Heinrich Hoffmann; Lizenz CC-BY-SA 3.0

Unter dem Führerbau (auch Mittelbau genannt), dem Machtzentrum Hitlers, liegt eine öffentliche, von der Voßstraße aus zugängliche Luftschutzanlage, die aus fünf Bunkerabschnitten besteht. Genau über diesen Bunkerräumen liegt der Führerbau mit Repräsentationsräumen.

Die Repräsentationsräume haben ihren Hauptzugang vom Wilhelmplatz her. Durch das neue Doppeltor in der Fassade des Erweiterungsbaus aus der Zeit der Weimarer Republik können die Staatsgäste mit ihren Autos in den Ehrenhof einfahren. Von hier gelangen sie in die mit rosafarbigem Marmor ausgekleidete Vorhalle, um dort ihre Garderobe abzugeben. Durch eine fünf Meter hohe Tür führt ihr Weg weiter in den fensterlosen Mosaiksaal, der ebenfalls komplett mit Marmor verkleidet ist. Am Ende des Saales führen einige Stufen hoch in den eigentlichen Führerbau.

Durch den Runden Saal gelangen die Besucher in die Marmorgalerie, die vor den Adjutantenfluren und dem Arbeitszimmer des Führers verläuft. Erst nachdem die Besucher die gesamte Länge von 146 Metern der Galerie abgeschritten haben, erreichen sie an deren Ende den Großen Empfangssaal.

Nördlich dieser Raumfolge erstrecken sich mit dem Speisesaal, den Adjutantenfluren, den Arbeitszimmern der Adjutanten, Lammers und Bormanns die Arbeitsräume von Hitlers engsten Mitarbeitern. In dieser Gebäudehälfte befindet sich auch der neue Reichskabinettsitzungssaal und das Dienstarbeitszimmer Hitlers mit dem dazugehörigen „Wartesaal beim Führer“. Auch diese Raumabfolgen dienen der Repräsentation des Machtanspruchs des „Führers“ und sollen der Person Hitler einen dementsprechenden repräsentativen Rahmen geben.

Der Führerbau ist von der Straße her nicht zugänglich. Verdeutlicht wird die Exklusivität durch die Neuvergabe der Hausnummern in der Voßstraße. So hat der östliche Verwaltungsbau (Präsidialkanzlei) einen zentralen Zugang in der Voßstraße und die Adresse Voßstraße 4. Der westliche Verwaltungsbau (Reichskanzlei) ist auch durch ein Eingangsportal zu betreten und hat die Adresse Voßstraße 6. Der zwischen diesen Gebäudeteilen liegende Führerbau müsste also die Hausnummer Voßstraße 5 haben. Diese Adresse taucht jedoch in keinem Berliner Telefonbuch auf.

Die Voßstraße vor und mit dem Gebäude der Neuen Reichskanzlei, Ausschnitt aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Gebaut, um auf der Bühne der internationalen Politik Hitlers Macht und Machtanspruch zu demonstrieren, findet hier jedoch nur ein einziger Neujahrsempfang des diplomatischen Korps statt: Am 12. Januar 1939 treffen hier Vertreter aus 52 Staaten ein.

Anfang 1939 ordnet Hitler an, dass von nun an der Erweiterungsbau der Reichskanzlei als „Neue Reichskanzlei“ bezeichnet werden soll. Der Bauwerkname wird „frei“, da Hitler den ursprünglich als Neue Reichskanzlei geplanten Neubau gegenüber dem Reichstag (heute Standort des Bundeskanzleramtes) als Führerpalast bezeichnet haben will. Unter die neue Namensgebung fallen nun auch das integrierte Borsigpalais und die Reste des Erweiterungsbaus der Weimarer Republik sowie die auf dem Grundstück der Alten Reichskanzlei errichteten Wohnbauten der Begleitmannschaften in der Hermann-Göring-Straße 16–17.

Am 1. September 1939 beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Die sonst in der Nacht durch Scheinwerfer angeleuchtete Neue Reichskanzlei wird nun jeden Abend verdunkelt. Die noch in der Anfertigung befindlichen Wandteppiche für die Marmorgalerie werden nicht mehr fertiggestellt. Auch die Plastiken für den Runden Saal werden nicht mehr aufgestellt. Investiert wird nun lediglich noch in den Ausbau der Bunkeranlagen und in den Schutz vor Tieffliegern.

Neue Reichskanzlei, Marmorgalerie
Die Marmorgalerie, 1939
Bundesarchiv, Bild 183-K1216-501 / Fotograf: Heinrich Hoffmann, Lizenz CC-BY-SA 3.0

Neue Reichskanzlei, Hitlers 50. Geburtstag
Neue Reichskanzlei, Hitlers 50. Geburtstag: Am 20.4.1939 um 9.45 Uhr überbrachte die faschistische Reichsregierung zusammen mit den Staatssekretären der einzelnen Ministerien Hitler ihre Glückwünsche zum 50. Geburtstag im Großen Empfangssaal der Neuen Reichskanzlei, Ministerpräsident Generalfeldmarschall Hermann Göring (links) war ihr Sprecher.
Bundesarchiv, Bild Bild 183-1988-0202-503 / Fotograf: Unbekannt, Lizenz CC-BY-SA 3.0

Die Betrachter zusätzlich beeindrucken soll die Architektur der Neuen Reichskanzlei durch ein nächtliches Lichtspektakel: Von der gegenüberliegenden Straßenseite strahlen Scheinwerfer das Gebäude an. Dieser Effekt währt jedoch nur sieben Monate: Mit Kriegsausbruch im September 1939 gilt auch in Berlin wie in allen Städten Deutschlands die Kriegsverdunkelung.

Das Ensemble der Reichskanzlei umfasst neben den beiden Hauptbauwerken, der Alten Reichskanzlei und der Neuen Reichskanzlei, auch Gartenanlagen und Bunkeranlagen sowie die umgebenden Straßenzüge. In diesem Ensemble werden architektonische Merkmale aufeinander abgestimmt.

Die Gartenfassade der Neuen Reichskanzlei

Die Gartenfassade führt zwar die Gestaltungselemente aus der Fassadengestaltung der Voßstraße weiter, präsentierte sich aber hier in einem anderen Charakter. Die Gartenfassaden des Führerbaus gestaltete Albert Speer im Stile der Neorenaissance.

Das Gartenportal wird resalitartig aus der Fassade hervorgehoben. Hier werden kostbare Materialen verwendet, die sonst nur Innenräume schmücken: Kapitelle aus Bronze, Mosaike aus Gold und Marmor nehmen die für Hitlers Arbeitszimmer verwendeten Materialien hier auch in der Fassade wieder auf.

Das mittig platzierte, aus der Fassade hervorstechende Portal seinerseits markiert das Abmaß des hinter ihm liegenden Arbeitszimmers Hitlers und soll damit dessen Bedeutung unterstreichen. Speer orientiert die Dachform und Traufhöhe der Gartenfassade der Neuen Reichskanzlei an der der Alten Reichskanzlei, so wie er die Straßenfassade von der des Borsigpalais bestimmen lässt.

Staatsgäste werden von Hitler vom Inneren der Reichskanzlei her durch eine Reihe von Repräsentationsräumen über eine ca. 300 Meter lange „Diplomatenroute“ in sein Arbeitszimmer geführt. Der freie Blick aus den Fenstern des Arbeitszimmers und von der vorgelagerten Terrasse bis hin zur Orangerie ist eine optische Fortsetzung der zuvor erlebten Raumfolge.

Die Gartenfassade der Neuen Reichskanzlei
Die Gartenfassade, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Speisesaal der Neuen Reichskanzlei und Bismarckgang

Der 1878 errichtete Bismarckgang hat durch den Abriss der Bebauung in der Voßstraße seine Funktion verloren. An seiner Stelle baut Speer den Speisesaal der Neuen Reichskanzlei und baut an der Alten Reichskanzlei zudem die Umbauten aus dem Jahr 1930 zurück.

Der Bogengang zum Speisesaal der Neuen Reichskanzlei
Der Bogengang zum Speisesaal, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Herausgerückt aus der Hauptlinie der Fassade und mit massivem Bogengang zitiert der neue Speisesaal den alten Bismarckgang und erinnert, in seinem Innern, durch die besondere Ausführung der Lampen an einen romanischen Bogengang: wehrhaft und beschützend. Wo in der Romanik jedoch Rundbögen, Rundbogenfenster, Säulen mit Würfelkapitellen und betont wuchtige Wände ein ausgewogenes Gesamtbild ergeben, sehen Kritiker in solchen architektonischen Erscheinungsformen vor allem eine NS-Funktionalisierung früherer Epochen, „Attrappenarchitektur“ (Klaus Heinrich). Von außen ist der Bogengang nur als ein Tiefe gebendes Element wahrzunehmen, das den überwölbten Gängen der Renaissance entlehnt ist.

Speisesaal der Neuen Reichskanzlei, Ausschnitt aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei

Der Ehrenhof bildet, einer Schleuse gleich, einen Übergang vom öffentlichen Wilhelmplatz zum Privatbereich Hitlers. Er ist der erste in einer Reihe repräsentativer Räume, die auf den Großen Empfangssaal und Hitlers Büro zulaufen.

Der Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei, Ausschnitt aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Zwei Plastiken des Bildhauers Arno Breker (1900–1991) stehen rechts und links des Eingangsportals. Brekers Plastiken sind bei Auftragsvergabe der Reichskanzlei schon fertiggestellt und werden von Speer für den Ehrenhof ausgesucht. Breker hat ihnen schon Namen gegeben, die Hitler für den Führerbau jedoch nicht symbolträchtig genug erscheinen. „Der Schwertträger“ auf der rechten Seite soll den Schutz eines Volkes symbolisieren, den es benötigt – Hitler benennt ihn in „Wehrmacht“ um. „Der Fackelträger“ links soll den Geist symbolisieren, mit dem ein Volk geführt werden soll – und wird umbenannt in „Die Partei“. Partei und Wehrmacht werden so als untrennbar voneinander dargestellt.

Der Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei bei Nacht
Der Ehrenhof bei Nacht, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei
Die Plastiken Arno Brekers im Ehrenhof
Bundesarchiv, Bild 146-1979-105-02 / Fotograf: Heinrich Hoffmann; Lizenz CC-BY-SA 3.0

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges liegt dieser Ort wie alle ihn umgebenden brach. Erst in den späten 1980er Jahren errichtet die DDR den Wohnkomplex der Wohnungsbauserie 70 (WBS 70). Am Ort des Ehrenhofes befindet sich nun eine Kindertagesstätte, die integraler Bestandteil des geplanten, aber nicht realisierten Ensembles der DDR-Plattenbauten der Wilhelmstraße ist. Es bleibt ein Gebäudekomplex, zunächst im Windschatten des Todesstreifens, heute als Rumpfkomplex mit Abrisslücken.

Wohnbauten der Begleitmannschaften der Reichskanzlei (heute In den Ministergärten)

Die Wohnbauten werden optisch vom Haupthaus der Neuen Reichskanzlei getrennt gestaltet, denn sie gehören zur Zeit ihrer Erbauung noch zum Grundstück der Alten Reichskanzlei und sollen mit ihren Mansarddächern und Dachgauben auch optisch im Bezug zum Palais stehen. Die Gestaltung der Tordurchfahrt und die Eckrustizierung der Wohnbauten sollten die Fassaden jedoch an das Erscheinungsbild der Neuen Reichskanzlei angleichen und hier somit einen optischen Übergang zwischen dem Bereich der Neuen und der Alten Reichskanzlei herstellen. Hinter den Wohnbauten wird eine Tiefgarage angelegt, in der der Fuhrpark der Reichskanzlei untergebracht wird. Hier ist auch Platz für Werkstätten zur Fahrzeugwartung und seit 1943 für einen in die Tiefgarage eingebauten Luftschutzbunker für die Fahrbereitschaft der SS.

Vom Hof aus sind Anlieferungszonen und die Zufahrt zum Lichthof der Reichskanzlei zu erreichen, in dem die hauseigene Feuerwehr untergebracht ist. Hier liegt auch der Zugang zum Großen Hof, der den Führerbau von der Reichskanzlei abgrenzt, sodass die Bewohner der Wohnbauten einen direkten Zugang zur Reichskanzlei haben.

Die Kasernen der Neuen Reichskanzlei
Die Kasernen der Neuen Reichskanzlei, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

Der Kasernenhof der Neuen Reichskanzlei
Der Kasernenhof, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer

1990 sorgt die Wiederentdeckung des so genannten „Fahrerbunkers“ für eine bis heute andauernde Diskussion darüber, wie mit den architektonischen Zeugnissen des NS in Berlin umgegangen werden soll.

Orangerie der Neuen Reichskanzlei (heute In den Ministergärten)

Als Begrenzung des Gartens der Reichskanzlei dient eine ihn umgebende Pergola, in deren nördlichen Teil Speer das sogenannte „Gewächshaus“ integriert hat. Der Bau erfüllt zwar in keinerlei Hinsicht die Aufgaben eines Gewächshauses, aber für diesen Zweck ist er auch nicht erbaut. Er dient vielmehr dazu, die Hauptsichtachse von Hitlers Büro durch den Garten zu unterstützen. Deshalb kann das Gebäude auch aus Stein – mit einem übergroßen Fenster als Front zum Garten – statt aus Glas und Stahl errichtet werden. Glas und Stahl, primäre Bauelemente der Moderne, lehnt Hitler als „seelenlos“, „kulturbolschewistisch“ und „undeutsch“ ab.

Orangerie der Neuen Reichskanzlei
Die Orangerie im Garten, Still aus dem Film „Die Reichskanzlei“
© Christoph Neubauer
StandortVoßstraße 4 und 5, Wilhelmstraße 78, Hermann-Goering-Straße 16-17
Architekt(en)
  • Gesamtplanung der Fassaden und Grundrisse: Albert Speer
  • Mitarbeiter Speers: Otto Apel, Hans Peter Klinke, Albert Diefenbach, Fritz Raab, Hans Russwurm, Gerhard Winter
  • Innenarchitekten: Albert Speer, Cäsar Pinnau
  • Bauleitung: Carl Piepenburg, Walter Kühnel
ErbautFebruar 1938 bis Januar 1939
Zustand1949 bis 1953 abgetragen
Ensemble
Vorgänger
Nachfolger
Quellen und weiterführende Literatur

  • Arnold, Dietmar (2005): Reichskanzlei und „Führerbunker“. Legenden und Wirklichkeit, Berlin, Ch.Links
  • Demps, Laurenz (2010): Berlin-Wilhelmstraße. Eine Topographie preußisch-deutscher Macht, Berlin, CH.Links
  • Engel, Helmut; Ribbe, Wolfgang (1997): Geschichtsmeile Wilhelmstraße, Berlin, BWV
  • Heinrich, Klaus (2015): Schinkel / Speer. Zum Verhältnis von ästhetischem und transzendentalem Subjekt. Karl Friedrich Schinkel – Albert Speer. Eine architektonische Auseinandersetzung mit dem NS. Dahlemer Vorlesungen, Aachen, archplus
  • Kropp, Alexander (2005): Die politische Bedeutung der NS-Repräsentationsarchitektur. Die Neugestaltungspläne Albert Speers für den Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ 1936–1942/43, München (Deutsche Hochschuledition 135), ars-una
  • Nachama, Andreas (Hrsg.) (2012): Die Wilhelmstraße 1933–1945 – Aufstieg und Untergang des NS-Regierungsviertels, Stiftung Topographie des Terrors, 2012, Stiftung
  • Neubauer, Christoph (2008): Die Reichskanzlei, Atelier Neubauer, Website
  • Neubauer, Christoph (2010): Stadtführer durch Hitlers Berlin. Gestern & Heute. Frankfurt (Oder), Atelier Neubauer
  • Neubauer, Christoph (2010): Die Reichskanzlei. Atelier Neubauer, Website
  • Neubauer, Christoph (2011): Der Wilhelmplatz. Atelier Neubauer, Website
  • Neubauer, Christoph (2014): Die Reichskanzlei-Architektur der Macht / Band 1 (1733-1875, Großschönau, Verlag
  • Raith, Frank-Bertold (1997): Der Heroische Stil. Studien zur Architektur am Ende der Weimarer Republik. Verlag für Bauwesen, Berlin (ISBN 10: 3345006065 ISBN 13: 9783345006067)
  • Reichhardt, Hans J./Schäche, Wolfgang (1998): Von Berlin nach Germania. Über die Zerstörungen der Reichshauptstadt durch Albert Speers Neugestaltungsplanungen, 6. völlig überarbeitete und erweiterte Neuauflage, Berlin, Transit
  • Schönberger, Angela (1978): Die neue Reichskanzlei von Albert Speer. Zum Zusammenhang von nationalsozialistischer Ideologie und Architektur, Berlin (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1978), DNB
  • Vossische Zeitung (19.01.1927): Erweiterungsbau der Reichskanzlei. Veranstaltung eines Preisausschreibens, Link
  • Wilderotter, Hans (1998): Alltag der Macht, Berlin, DNB