Koreanisches Kulturzentrum

Das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz
Das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz
© Marlen Wagner

Seit November 2009 ist das Koreanische Kulturzentrum am Leipziger Platz 3 in Berlin-Mitte zu finden. Das Berliner Institut ist eine von 24 Niederlassungen in 20 Ländern und die ausgelagerte Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea.
Unweit des Potsdamer Platzes und umgeben von Museen, Essens- und Einkaufmöglichkeiten bietet das Koreanische Kulturzentrum einen Ort, an dem die koreanische Kultur präsentiert wird. Hier finden interkulturelle Begegnungen und ein reger Austausch statt.

„Kultur“ umfasst hier besonders die Bereiche Kunst, Musik und Literatur. Es finden regelmäßige, jedoch auch außerordentliche Veranstaltungen, Wettbewerbe, Gruppenaktivitäten und Konzerte in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums statt.
Zum Zentrum gehören zwei Ausstellungbereiche, eine Bibliothek, ein Kino- und Veranstaltungsraum, viele Seminarräume, in denen es zudem die Möglichkeit gibt die koreanische Sprache, Kalligraphie und traditionelle Instrumente zu erlernen.

Neben weiteren Veranstaltungen und dem breiten Kursangebot schafft das Kulturzentrum einen Treffpunkt für Menschen mit koreanischer Herkunft und unterstützt den interkulturellen Austausch in den Bereichen Kultur, Sport und Tourismus.

In der Dauerausstellung werden größtenteils traditionell hergestellte Kunstgegenstände präsentiert, die die jahrtausendalte Kultur Koreas anschaulich repräsentieren.
Die Gallery damdam im Obergeschoss bietet vor allem modernen koreanischen Künstlern eine Möglichkeit, ihre Kunst auszustellen. Auf Koreanisch wird das Wort „damdam“ als Adjektiv verwendet, um Wasser zu beschreiben, das tief und breit ist oder eine Atmosphäre, die ruhig und gemütlich ist.*
Mittlerweile ist die Galerie aufgrund der vielen Projekte in den Bereichen Art-Performance, Installation und Technologie berlinweit bekannt.

Der Buddy-Bear, welcher inzwischen einen Symbol-Status in Berlin eingenommen hat, ist auch vor der Kulturinstitution zur finden. Gestaltet wurde er von dem koreanischen Künstler Junggeun OH. Eingewickelt in ein (aufgemaltes) Stofftuch, versehen mit einem Poststempel aus Seoul, trägt der Bär ein traditionell koreanisches Schuhwerk: Diese gefütterten Socken wurden in Korea zum Beispiel zum Trachten-Gewand, dem Hanbok, vornehmlich von Frauen getragen.

Das Koreanische Kulturzentrum schreibt seit 2011 jährlich den Younghi-Pagh-Paan International Composition Prize für junge Komponisten aus, deren Stücke sich mit traditionellen koreanischen, aber auch westlichen Musikinstrumenten auseinandersetzen.
Zudem haben junge koreanische (Jazz-)Musiker jeden November die Chance, ihre Musik im Rahmen des Jazzkorea Festes einem europäischen Publikum zu präsentieren.
Auch hier treffen traditionelle Klänge auf klassischen Jazz.

Die Institution ist offen für alle Interessierten und bietet zudem ein Besuchsprogramm für Grundschulen mit vorheriger Anmeldung an.

*Landesverband der Berliner Galerien, Gallery damdam

NAME
Koreanisches Kulturzentrum
Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea

ANSCHRIFT
Leipziger Platz 3, 10177 Berlin

Tel.: 030 26952-0 und 030 26952-134

E-Mail: mail(at)kulturkorea.org