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Berlin
Mittwoch, 22. November 2017

Das Nordareal der Wilhelmstraße

Der Norden des Gesamtareals der Wilhelmstraße wird heute wieder vom Berlin-Boulevard „Unter den Linden“ und vom Pariser Platz geprägt. Zwischen Spree und Unter den Linden haben sich Presse und Medien angesiedelt, um vom politischen Berlin Bericht zu erstatten.

Das Ensemble des Pariser Platzes ist mit etlichen Bauwerken wieder vervollständigt, in der Umgebung des Brandenburger Tors finden sich Banken, Botschaften und auch der Neubau des weltbekannten Hotel Adlon. Die Akademie der Künste ist erneut zu einem kulturellen Zentrum geworden.

Pariser Platz, das Hotel Adlon und die Akademie der Künste
Pariser Platz, das Hotel Adlon und die Akademie der Künste
© Marlen Wagner

Zwischen Unter den Linden und der Behrenstraße sorgt insbesondere der Bau des Holocaust-Mahnmals mit seinem Stelenfeld für eine nachhaltige Diskussion im Zusammenhang der Gesamtarealentwicklung: Sollten angrenzende Bauwerke als Teil eines Ensembles des Mahnmals begriffen werden oder eher als Teil eines „Ensembles“ der Plattenbauten oder seiner möglichen baulichen Nachfolger?

Die Entwicklung der Gebäudeensembles des Nordareals ist eng mit der Entwicklung der Ensembles vor allem im Westareal verknüpft. Erhaltung des Vorhandenen oder zukunftsorientierte Stadtentwicklung? Um die Beantwortung dieser Frage dreht sich aktuell die städtebauliche und politische, kulturelle und wirtschaftliche Diskussion.

Im Nordareal wurde durch den Umbau des Gebäudes Wilhelmstraße 65 zum Abgeordnetenhaus bereits ein architektonischer Beitrag zur Diskussion geleistet: Ersetzung der Plattenbaufassade durch eine Glasfassade, in der sich die Geschichte spiegelt.

Abgeordnetenhaus Wilhelmstraße 65
Abgeordnetenhaus Wilhelmstraße 65
© Marlen Wagner
Karte Nordareal Wilhelmstraße Berlin
Karte Nordareal Wilhelmstraße Berlin

Die Bauwerke im Nordareal von A-Z