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Berliner Mauer | Fotos
Alle vier bis fünf Jahre dokumentierten die DDR-Grenztruppen den Mauerverlauf fotografisch - mit besonderem Blick auf die Stellen, an denen einem Bürger der DDR die Flucht geglückt war (oder auch nicht). Die vorherige Dokumentation wurde nach Fertigstellung der neuen vernichtet. Einer solchen Serie entstammen die folgenden Fotos. Sie sind Bestandteil der letzten in sich geschlossenen Bilddokumentation von insgesamt 1084 Fotos und sollten eigentlich vernichtet werden. Es ist der Initiative von Hagen Koch zu verdanken, dass diese Photos (wie die gesamte Serie) überdauert hat und wir Ihnen heute im wahrsten Sinne des Wortes einmalige zeitgeschichtliche Zeugnisse präsentieren können. Für Hagen Koch blieb seine Initiative nicht ohne Folgen: 1994 kam es zu einem Verfahren gegen ihn wegen Verstosses gegen geltendes DDR-Recht - er hatte gegen den Befehl, die Fotos zu vernichten, verstoßen.
Die hier versammelten Fotos sind Bestandteil des Berliner Mauer-Archives, das Hagen Koch 1994 gründete.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht zwischen Brandenburger Tor und Reichstag und blickt in Richtung Reichstag (links).
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht auf dem Brandenburger Tor und blickt in Richtung Reichstag. Im Vordergrund die Dachabdeckung des Brandenburger Tores.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Weiterhin auf dem Brandenburger Tor stehend blickt der Fotograf nun in Richtung Siegessäule. Im Vordergrund die Berliner Mauer, die an dieser Stelle 1 Meter breit war und im Volksmund hier "Panzermauer" hieß.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Vom Dach des Brandenburger Tores blickt der Fotograf in Richtung Potsdamer Platz: Ost-Berlin liegt links, West-Berlin rechts von ihm.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht auf dem Brandenburger Tor und blickt in Richtung Ost-Berlin zum Pariser Platz. An den beiden Bildrändern erkennt man noch Teile der Quadriga.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht im Todesstreifen, Höhe Voßstraße und blickt in Richtung Brandenburger Tor; rechts liegt Ost-Berlin, links West-Berlin.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Im Todesstreifen stehen schwenkt der Fotograf nun etwas nach rechts zur Mauer vor der Otto-Grotewohl-Straße/Voßstraße, rechts die sich noch im Rohbau befindenden Gebäude. - An der Mauer fällt ihre untypische Farbgebung auf: 1985 befahl Honecker, die Mauer an dieser Stelle nicht Grau in Grau, sondern künstlerisch-ästhetisch zu gestalten, da die Touristen von den West-Berliner Aussichtsplattformen dieses Stück der Mauer als erstes sähen und die übliche, zweckmäßige Gestaltung das Ansehen der DDR schädigen könnte.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht im Todesstreifen, südöstlich des Lessing-Denkmals und blickt zum Potsdamer Platz.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Der Fotograf steht im Todesstreifen, südöstlich des Lessing-Denkmals und blickt in Richtung Otto-Grotewohl-Straße/Voßstraße, die Rohbauten verschwinden am rechten Bildrand.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Nach einer 180-Grad-Wende ist links unten am Bildrand ein Einfahrtstor zu erkennen, dass ausschließlich von den DDR-Grenztruppen genutzt wurde.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Ein weiterer Schwenk lässt den Fotografen aus dem Todesstreifen in Richtung Potsdamer Platz blicken.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Ungefähr am Eingang des ehemaligen Führer-Bunkers stehend, blickt der Fotograf zum Potsdamer Platz.
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© Berliner Mauer-Archiv | Hagen Koch
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Links von der Bildmitte ist das Weinhaus Huth zu sehen, links vom Haus Huth auf West-Berliner Seite die Magnetschwebebahn. Der schwärzliche große Stein im Bildvordergrund ist der Sockel des Karl-Liebknecht-Denkmals. Es sollte am 14.08.1961 von Walter Ulbricht eingeweiht werden. Am 9.08. wurde die Feier abgesagt - der Todesstreifen wurde am 13.08. gebaut. Der Sockel blieb leer. Kultursenator Thomas Flierl weihte im November 2003 auf dem Potsdamer Platz ein Karl-Liebknecht-Denkmal ein, das nur aus einem leeren Sockel mit einer Inschrift-Tafel besteht.
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