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Hannah Arendt Denkraum
14. Oktober bis 19. November 2006:
Aus Anlass des hundertsten Geburtstags der politischen Denkerin Hannah Arendt wurde in der Hauptstadt Deutschlands, aus der sie 1933 vor den Nazis fliehen musste, eine etwa sechs Wochen dauernde Kunstausstellung realisiert: der «Hannah Arendt Denkraum». Dieses Kunstprojekt war Hannah Arendt. ihrem Werk und seiner Interpretation als «Denkraum» gewidmet. Die globale Aktualität und die vielfachen Wechselwirkungen ihres literarischen, philosophischen und politischen Schaffens standen dabei im Vordergrund. Die Austellung basierte auf einer Idee von Sebastian Hefti und Dr. Wolfgang Heuer.
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© Puretext
Johan Lorbeer
Boix Xenikos
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© Puretext
Adib Fricke - The Word Company
Kann Freiheit nicht simulieren, 2006
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© Puretext
Alles so schön bunt hier ...
Eingang zum Raum mit den Installationen von Volker März
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© Puretext
Martha Rosler
Reading Hannah Arendt (Politically), 2006
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© Puretext
Ausstellungseröffnung
Peter Funken, Kurator
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Ausstellungsorte in Berlin-Mitte
Mit der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule in der belebten Auguststraße in Berlin-Mitte wurde der geeignete zentrale Ausstellungsort gefunden. Aufgrund der Nutzung durch die 4. Berlin Berlin-Biennale (25. März – 28. Mai 2006) war der Ort hervorragend eingeführt. Zudem fand die Ausstellung an zwei korrespondierenden Orten statt, im Museum für Kommunikation sowie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Zu Ehren Hannah Arendts begann das Ausstellungsprojekt mit einem Festakt in der Akademie der Künste am Pariser Platz.
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Was ist der Sinn von Politik?
Auf die Frage nach dem Sinn von Politik gibt es eine einfache und in sich so schlüssige Antwort, dass man meinen möchte, weitere Antworten erübrigten sich ganz und gar: Die Antwort lautet: Der Sinn von Politik ist Freiheit."
Hannah Arendt, Was ist Politik? Fragmente aus dem Nachlass, Zürich 1993, S. 28
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Denken und Kunst
"Was Denken und Dichten verbindet, ist die Metapher. In der Philosophie nennt man Begriff, was in der Dichtung Metapher heißt. Das Denken schöpft aus dem Sichtbaren seine´Begriffe`, um das Unsichtbare zu bezeichnen."
Hannah Arendt, Denktagebuch, 2002, Bd. II, S. 728
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Fäden der Textur
"Analogien, Metaphern und Sinnbilder sind die Fäden, mit denen der Geist mit der Welt in Verbindung bleibt, auch wenn er, geistesabwesend, den un-mittelbaren Kontakt zu ihr verloren hat, und sie gewähr-leisten die Einheit der mensch-lichen Erfahrung." Hannah Arendt, Vom Leben des Geistes, 1979, Bd. I, Das Denken, S. 113
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