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Johan Lorbeer / Still-Life-Performances
"Ich habe nicht die Absicht, während meiner Performances aus mir herauszutreten und neben mir zu stehen, ich habe nicht die Absicht, in die Gefühlswelt des Betrachters einzudringen. Ich behaupte, dass es zwischen Kunstwerk und Betrachter eine möglichst große Distanz geben sollte. Distanz ist die Voraussetzung dafür, dass sich beide -Betrachter und Kunstwerk- mit Respekt und ohne Vorurteile gegenseitig annähern können."

Johan Lorbeer, Shaolinübung für Performancekünstler (1995)
© puretext
Konfiguration im Prozess
Ensemble, Team, Formation? Tableau, Aktionsraum, Bühne? Gestell, Armatur, Prothetik? Mit der Zusammenstellung der Figuren seiner Still-Life-Performances wirft Johan Lorbeer Fragen über Bildräume, Raumzeiten und Zeitbilder auf. Ist ein verspiegelter Raum als Reflexionsraum ein Denkraum?
Kunstförderung
© puretext
Der Kurator der Ausstellung "Hannah Arendt Denkraum", Peter Funken, in der Remise "Bild + Wort", im Dialog mit einer Konfigurations-Performance mehrerer Still-Life-Performances von Johan Lorbeer, Mai 2006. Johan Lorbeer war einer der Künstler der Denkraum-Ausstellung.
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Positionen in Bewegung
"... wenn ein Künstler sich selbst also seinen eigenen Körper zum Bestandteil seiner künstlerischen Formulierungen macht, dann geht er ein spezielles Risiko ein, denn Performance ist ein zeitabhängiges und in der Öffentlichkeit geschaffenes Kunstwerk. Was bedeutet: dass jeder Fehler und jede Korrektur, die ein Performancekünstler macht, gleichzeitig vom Betrachter auch registiert wird ..."

Johan Lorbeer, Shaolinübung für Performancekünstler (1995)

-> Vortragstext